15. November 2018, 07:57

Mütter des Grundgesetzes

Zahlreiche Kreisrätinnen und -räte waren bei der Eröffnung der Ausstellung dabei. Bild: Simon Kapfer. LRA Donau-Ries
Im Moment findet im Foyer des Landratsamtes eine Ausstellung zum Thema "Mütter des Grundgesetzes" statt. In der Ausstellung werden vier Politikerinnen dargestellt, die maßgeblich an der Entwicklung des Grundgesetzes mitgearbeitet haben.
Donauwörth -  "Politik ist eine viel zu ernste Sache, als, dass man sie allein den Männer überlassen könnte." Mit diesem Satz von Käthe Strobel eröffnete Landrat Stefan Rößle heute die Ausstellung im Landratsamt. "Sie wollte damit zum Ausdruck bringen, dass sich auch Frauen in die Politik einbringen sollen," erklärt Landrat Stefan Rößle. Außerdem würdigte er die Arbeit von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wesel. "Sie haben sich im Parlamentarischen Rat maßgeblich dafür eingesetzt, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern 1949 im Grundgesetz (Art. 3 Abs. 2 GG) verankert wurde," so Rößle.  Auf insgesamt 17 Ausstellungstafeln können die Besucher sich nun über das Wirken und den Werdegang der vier Politikerinnen informieren.  "Die Ausstellung wurde von Seiten des Landratsamtes und in einer Zusammenarbeit mit Kreisrätin Regina Thum-Ziegler, die die Initiatorin der Ausstellung ist, um zwei Roll-Ups erweitert. Auf den beiden Aufstellern können sich die Besucher über den Männer und Frauenanteil in der Kommunalpolitik im Landkreis informieren," führt Stefan Rößle weiter an.
Im Anschluss an seine Rede brachte er noch ein Zitat von Helene Wessel in seine Rede ein: "Frauen müssen sich in die staatsbürgerlichen Aufgaben bewusst und freudig einmischen."
Die Ausstellung ist noch bis zum 28. November im Donauwörther Fuggerhaus zu sehen. Anschließend zieht sie weiter nach Nördlingen.