27. Februar 2019, 09:25

Nördlingens Wirtschaftskraft erhalten und ausbauen

Rund 60 Besucher diskutierten mit David Wittner und der PWG die Zukunft von Arbeit & Wirtschaft in Nördlingen. Bild: Matthias Stark
Anfang des Jahres erklärte der OB-Kandidat David Wittner seinen Fahrplan ins Nördlinger Rathaus. Vor der heißen Wahlkampfphase wollen Wittner und die PWG mit Bürgern und Fachleuten einzelne Themenblöcke diskutieren. Am Dienstagabend machte "Wirtschaft & Arbeit" den Auftakt.

Passend zum Thema Wirtschaft & Arbeit hatte die PWG in ein Leuchtturmprojekt der Stadt geladen. Die Veranstaltung fand im TCW Nördlingen statt. Für David Wittners Frage, wie man Wirtschaft und Arbeit fördern und erhalten kann, fasste er die Dekade von 2020 bis 2030 zusammen. "Eine Wahlperiode allein betrachtet, ist sicher nicht ausreichend, um das Thema ganz zu erfassen. Deshalb haben wir uns von Anfang an einen Rahmen von 10 Jahren gesteckt, um die Themen anzugehen," so Wittner. 

Unter den rund sechzig Gästen befanden sich zahlreiche Unternehmer und Vertreter der Wirtschaft. Begleitet wurde der Abend von zwei Impulsvorträgen. Richard Paul, Leiter der Arbeitsagentur Donauwörth, stellte die wirtschaftliche Situation im Landkreis und konkret in Nördlingen vor. "Bei rund 20.400 Einwohnern und ca. 12.000 Arbeitsplätzen haben wir in Nördlingen lediglich 284 Arbeitslose und 87 Langzeitarbeitslose," so Paul, der außerdem das Thema Weiterbildung zur Sicherung von Fachkräften ansprach.

Einen weiteren Vortrag hielt Günther Zwerger, der Leiter der Stabsstelle Kreisentwicklung. Er referierte zu den Schwerpunkten Wirtschaftsförderung und Standortmarketing. "Der Landkreis Donau-Ries steht blendend da. Bei der FOCUS Money Erhebung 2017 landete der Landkreis im deutschlandweiten Vergleich im Teilbereich auf Platz 1. Doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, sondern müssen weiter daran arbeiten. Dazu gehört auch die Regionalmarke DONAURIES," erklärte Zwerger.

Interaktive Veranstaltung durch moderne Technik

Durch die während der Veranstaltung erstmalig eingesetzte, interaktive Tagungstechnik entwickelte sich eine rege, und auch kontroverse Diskussion zu den wichtigsten Themen, wie etwa Fachkräftemangel, Digitalisierung und dem Abbau von Bürokratie.

„Wir brauchen einen zukunftsfähigen und prosperierenden Wirtschaftsstandort, um neben den zunehmenden Pflichtaufgaben auch weiter in die Steigerung der Lebensqualität vor Ort investieren zu können. Als Beispiel hierfür möchte ich einmal mehr ein zeitgemäßes Hallenbad nennen.  Gute Arbeitsplätze müssen es unseren Bürger ermöglichen, die Vorzüge unserer einmaligen Stadt und Region auch genießen zu können“, so David Wittner abschließend.

Weitere Zukunftswerkstätten:

Die kommenden Zukunftswerkstätten zu den Themen „Wohnen & Leben“ sowie „Werte“ werden noch in der ersten Jahreshälfte 2019 stattfinden, die Termine dafür werden wieder über Donau-Ries-Aktuell bekannt gegeben.