12. April 2019, 08:09

Zahlreiche Baustellen in Bäumenheim

In den kommenden Jahren soll das in die Jahre gekommene Wasserhaus abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt werden. Bild: Jenny Wagner
In den kommenden Jahren wird die Gemeinde Asbach-Bäumenheim viel Geld in die Hand nehmen müssen. Der Grund sind zahlreiche Baumaßnahmen die dem Schmutterdorf bevor stehen. Bürgermeister Paninka stellte am vergangenen Donnerstag im Rahmen der Bürgerversammlung die wichtigsten Projekte vor.

Knapp drei Stunden hat es am vergangenen Donnerstagabend gedauert bis Bürgermeister Martin Paninka in der Bürgerversammlung seine persönliche Agenda abgearbeitet hatte. Den Bürgern wurde schnell klar, dass in den kommenden Jahren in Bäumenheim viel passieren soll und muss. Auf der persönlichen Prioritätenliste des Bürgermeisters steht ganz oben die Sanierung des Ortskerns. Bereits im Juli des vergangenen Jahres entschied sich der Gemeinderat für den Abriss der alten Gebäude am Marktplatz und für einen imposanten Neubau samt "Markt-Aula". Auch ein Parkdeck und öffentliche Toiletten am Marktplatz Nord, sollen entstehen. Für Bürgermeister Paninka ist der Neubau im Zentrum von Bäumenheim unabdingbar. "Nachdem der Unterwirt geschlossen hat, brauchen wir dringend einen Saal", so der Bürgermeister. 

Mammutprojekt Hallenbadsanierung

Bild: Jenny Wagner

Auch die Sanierung des Hallenbads steht ganz oben auf der Agenda des Gemeindeoberhauptes. Bereits in den Jahren 2010 und 2011 wurde das Hallenbad energetisch teilsaniert, jedoch weist das in die Jahre gekommene Bad erhebliche Mängel auf. "Die Technik ist auf dem Stand der 70er Jahre. Teilweise sind die Duschen im Bad defekt und auch die Wärmeversorgung ist problematisch", erklärt Bürgermeister Paninka und führt noch weitere Mängel des Bades an. Die Kosten für die dringend notwendige Sanierung lassen sich jedoch bisher nur sehr grob abschätzen. So präsentierte Martin Paninka am vergangenen Donnerstagabend eine Kostenschätzung zwischen 6,5 und 12,5 Millionen Euro für eine Sanierung. Genaueres soll eine Machbarkeitsstudie zeigen, die von der Gemeinde bereits in Auftrag gegeben wurde. Bereits im Juli 2018 hat sich die Interessensgemeinschaft "Hallenbad in Asbach-Bäumenheim" gegründet. Diese will sich für die Sanierung des Hallenbades stark machen und den Planungs- und Sanierungsprozess aktiv unterstützen. 

Neubau Wasserhaus

Beschlossene Sache hingegen ist bereits der Abriss und Neubau des Wasserhauses an der Anton-Jaumann-Straße. Der Ingenieur Jürgen Schneider, der das Projekt betreut, stellte am vergangenen Donnerstag die Einzelheiten des Neubaus vor. Die Gesamtkosten für Abriss und Neubau liegen derzeit bei knapp über 4 Millionen Euro. Liefe der Bau nach Plan soll das Gebäude gegen Ende des Jahres 2023 in Betrieb genommen werden. 

Andere ebenfalls wichtige Baumaßnahmen hingegen müssen sich vorerst vermutlich hinten anstellen. So wird wohl noch einige Zeit verstreichen bis sich entscheidet ob die Schmutterhalle nur saniert oder neugebaut wird, was mit dem Gasthaus zur Sonne passiert, das die Gemeinde erworben hat und wann die Grund- und Mittelschule neugebaut wird.