Der einzige Wermutstropfen direkt zu Beginn: Bereits im ersten Viertel musste Kapitänin Lisa Bertholdt mit einer Knieverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Die genaue Diagnose steht noch aus. Die verbliebenen sieben Angels-Spielerinnen lieferten allerdings gegen 13 aggressiv verteidigende Kanadierinnen eine ansprechende Leistung. Nach dem Ausscheiden von Bertholdt musste sich das Team kurz schütteln, legte dann aber im zweiten und dritten Viertel mächtig los und hielt die Gegnerinnen auf nur zwölf Punkte pro Viertel. Dabei erzielten die Angels jeweils selber 25 und 27 Punkte. Damit lagen die Nördlingerinnen bereits in der Halbzeit mit 17 Punkten vorne. Besonders auffällig in der Angels-Offense zeigte sich Neuzugang Samantha Ashby mit 31 Punkten. Insgesamt gelangen dem Nördlinger Bundesligisten acht Dreier von fünf verschiedenen Spielerinnen, was zum einen für die Ausgeglichenheit des Kaders spricht und außerdem für eine bislang ungekannte Gefahr von jenseits der Dreierlinie.
300 Zuschauer*innen kommen in den Donauwörther Stauferpark
Im letzten Viertel ging den Rieserinnen etwas die Kraft aus, was aufgrund der kleinen Rotation und nach einer anstrengenden Vorbereitungswoche nicht verwunderlich war. Der deutliche Sieg im ersten Vorbereitungsspiel geriet jedoch nie in Gefahr. Die 300 Zuschauerinnen und Zuschauer im Donauwörther Stauferpark spendeten reichlich Applaus und bejubelten nicht nur die siegreichen Angels, sondern auch die sympathische College-Truppe um Ex-Angel Mona Berlitz, die sich leider ebenfalls am Knie verletzte. Bereits am Sonntag präsentieren sich die Nördlinger Engel in eigener Halle. Dann heißt der Gegner USC Bascats Heidelberg. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr. (dra)