7. Dezember 2018, 13:13

Premiere für die XCYDE Angels im Bergischen Land

Die drei Nezugänge der XCYDE Angels stellen sich am Samstag und Sonntag erstmals erstklassiger Konkurrenz. Die Kanadierin Rashida Timbilla (links), die Luxemburgerin Magaly Meynadier (Mitte) und die Finnin Heta Äijänen. Bild: Jochen Aumann
Im elften Jahr der Erstliga-Zugehörigkeit steht für die XCYDE Angels eine Premiere an. Noch nie stand man den Bergischen Löwen gegenüber, noch nie reiste man zu einem Auswärtsspiel ins Bergische Land.

Nördlingen - Bevor sich die Mannschaften in der DBBL am Wochenende dem letzten Spieltag der Hinrunde stellen, steht am zweiten Advent im regulären Spielbetrieb die Pokalrunde drei an, die bundesweit ausgelost wurde. Da sich auch die XCYDE Angels für das Achtelfinale qualifiziert haben, reisen sie am Sonntag nach Bergisch Gladbach in der Nähe von Köln. Der vom Los bescherte Gegner SG Bergische Löwen ist in der zweiten Bundesliga Nord anzutreffen und hat daher als niedriger platzierte Mannschaft das Heimrecht auf seiner Seite.

Während sich die Löwen in der zweiten Runde souverän gegen die Regionalliga-Mannschaft des TSV Hagen durchsetzten, konnten die Nördlingerinnen einen mehr oder weniger souveränen Sieg gegen die BasCats aus Heidelberg erzielen. Wie die vorherigen Spiele nun genau ausgegangen sind, spielt im Pokal ohnehin keine Rolle. Im Achtelfinale werden die Karten komplett neu gemischt und auch wenn man eine weite Anreise zu bewältigen hat, so rechnet man sich gegen den Zweitligisten naturgemäß Chancen aus, ins Viertelfinale einzuziehen.

Dass es die Gastgeberinnen zurecht bis in die dritte Runde geschafft haben, kann man mit einem Blick auf ihren bisherigen Saisonverlauf deutlich erkennen. Mit neun Siegen aus zehn Spielen belegen sie derzeit den zweiten Platz der Tabelle und gehören damit zu den Favoriten, wenn es um den Aufstieg in die 1. DBBL geht. Das Team um Trainer Jermain Barnes besteht im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften in der zweiten Bundesliga aus vielen erfahrenen Athletinnen. Mit zwei US-Amerikanerinnen, einer polnischen und einer aus Frankreich stammenden Spielerin, können sie zudem auch auf internationale Unterstützung zurückgreifen.

Es könnte also spannend werden, wenn die Angels am Wochenende in Bergisch Gladbach zu Gast sind. Da in den letzten Jahren oft schon im Achtelfinale Endstation war, möchte man natürlich gerne mal wieder an frühere Erfolge anknüpfen, als man mehrfach ins Top Four einziehen konnte und einmal gar ins Finale. Wie ernst das Team den Pokal-Wettbewerb und den Gegner nimmt, zeigt auch die Tatsache, dass man bereits am Vortag anreist um für die Partie am Sonntag um 15:30 Uhr fit zu sein. Es wird zwar einen Liveticker geben aber keinen Stream. Über die Facebook-Seite der Angels werden Zwischenstände übermittelt. (pm)