11. September 2020, 08:54

Landkreis setzt zusätzliche Schulbusse ein

Symbolbild Bild: pixabay
Den geforderten Hygieneabstand in überfüllten Schulbussen zu halten, ist kaum möglich. Deshalb fahren auf einigen Strecken nun mehr Busse. Flächendeckend mehr Fahrzeuge einzusetzen ist allerdings nicht möglich.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Förderprogramm aufgelegt und stellt aus diesem bayernweit bis zu 15 Millionen Euro bereit, um zusätzliche Busse im Schülerverkehr zu fördern. Auf den Landkreis Donau-Ries entfallen daraus rund 180.000 Euro.

Nachdem in der letzten Ferienwoche klar wurde, wie die einzelnen Schulen in das neue Schuljahr starten werden und ein Förderprogramm für zusätzliche Busse im Schülerverkehr beschlossen wurde, hat sich der Landkreis Donau-Ries zusammen mit den im Kreisgebiet tätigen Verkehrsunternehmen intensiv über zusätzliche Busleistungen ausgetauscht. Parallel hierzu wurden insbesondere vergabe- und konzessionsrechtliche Fragen geklärt.

Zusatzbusse auf einzelnen Stecken

Als erstes werden nun Zusatzbusse rund um Nördlingen, etwa von/nach Oettingen, Wassertrüdingen und Wallerstein eingesetzt. Die Zusatzverkehre wurden mit dem benachbarten Landkreis Ansbach sowie mit Nördlingen und Oettingen abgestimmt. Mit den Zusatzverkehren sollen morgens zur ersten Unterrichtsstunde und mittags nach der sechsten Unterrichtsstunde stark nachgefragte Busse entlastet werden.

Ein weiteres Augenmerk liegt im Bereich Donauwörth – Monheim und Wemding – Oettingen, wo auf Kursen mit hohen Auslastungen nun ebenfalls kurzfristig Zusatzbusse verkehren werden. Die Verkehre werden laufend beobachtet und bei Bedarf die Zusatzbusse dort eingesetzt, wo die höchsten Auslastungen vorhanden sind. Durch die zusätzlichen Busse soll auf diesen Fahrten eine Entlastung erreicht werden.

Flächendeckend sind mehr Busse nicht möglich 

Es ist jedoch nicht möglich, flächendeckend Zusatzverkehre einzuführen. Somit kann auch oftmals nicht der Mindestabstand von 1,5 Meter in den Bussen eingehalten werden. Deshalb kommt dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin eine immens hohe Bedeutung zu. Eine solche ist in den Bussen ohnehin vorgeschrieben, unabhängig davon, ob es sich um öffentliche Buslinien oder um Buslinien im freigestellten Schülerverkehr handelt. Das Förderprogramm ist vorerst begrenzt bis zu den Herbstferien, weshalb auch die Busse nur bis zu diesem Zeitpunkt verkehren werden. (pm)