28. Februar 2020, 09:47

Abschlussfeier der Bau-Innung Nordschwaben

Sie dürfen sich künftig „Kauffrau für Büro-Management im Handwerk“ nennen – 14 Frauen haben bei der Bau-Innung Nordschwaben die zweijährige Ausbildung äußerst erfolgreich mit einem Notendurchschnitt von 1,8 abgeschlossen. Bild: Doris Dollmann
Sie dürfen sich künftig „Kauffrau für Büro-Management im Handwerk“ nennen – 14 Frauen haben bei der Bau-Innung Nordschwaben die zweijährige Ausbildung äußerst erfolgreich mit einem Notendurchschnitt von 1,8 abgeschlossen.

Der Kurs, der bereits zum 10. Mal stattfand, richtet sich speziell an Frauen, die ihre Partner im Betrieb unterstützen wollen. Deshalb stecke man die meist doch etwas reiferen Damen auch nicht mit den jugendlichen Lehrlingen und Berufsschülern zusammen, so Lang. Berücksichtigt wurde bei der Konzeption auch, dass die Frauen die Ausbildung neben Arbeit, Familie, Haushalt und Kindern machen. Zwei Tage die Woche, Mittwoch und Freitag, durften die Absolventinnen in den Räumen der Bau-Innung in Nördlingen die Schulbank drücken, ehe sie bei der Handwerkskammer für Schwaben ihre schriftliche und mündliche Prüfung ablegen mussten, die sich inhaltlich nicht von der der Berufsschüler unterscheidet. Inhalt der Ausbildung sind u. a. Word, Exel, EDV, Buchführung, Sozialkunde, Rechnungs- und Auftragswesen.

Zahlreiche Gratulanten

Sowohl Reinhold Bittner, stellvertetender Landrat Donau-Ries, als auch Alfred Schneid, stellvertetender Landrat Dillingen und der Nördlinger Oberbürgermeister Hermann Faul waren sich einig, dass die Damen jetzt auf jeden Fall eine Gehaltserhöhung bekommen sollten. Sie könnten mit Fug und Recht stolz auf ihre Leistungen sein. Prüfungsvorsitzender Heiko Kübler fasste die hervorragende Leistung der Kursteilnehmerinnen in einem leicht abgewandelten Zitat von Nelson Mandela zusammen: „Es scheint alles unerreichbar, bis es geschafft ist!“

Mit Erfolg bestanden

Mit Note 1,2 schloss Ruth Nießlein die Ausbildung als Jahrgangsbeste ab. Stefanie Schmid hat ebenfalls eine 1,2 im Abschlusszeugnis und Drittbeste war Katharina Thum mit 1,3. Susanne Oswald bedankte sich „im Namen der Mädels“ bei allen Dozenten und dem Team der Bau-Innung für die gute Zusammenarbeit. Dem konnte sich der zukünftige Geschäftsführer, Christoph Schweyer, nur anschließen.