6. November 2017, 09:37

Knabenrealschule Heilig Kreuz nimmt Mädchen auf

Bild: Mara Kutzner
Ab nächstem Schuljahr, können auch Mädchen auf die Realschule Heilig Kreuz gehen. Mittelfristig wird die Mädchenrealschule in den Stauferpark ziehen. 
Donauwörth - Das Schulwerk der Diözese Augsburg setzt am Donauwörther Realschulstandort künftig auf die gemeinsame Ausbildung und Erziehung beider Geschlechter. So wird ab dem kommenden Schuljahr die Knabenrealschule Heilig Kreuz ihre Pforten auch für Mädchen öffnen. „Wir können damit letztlich auch dem Wunsch vieler Eltern und dem einstimmigen Votum all unserer Schulgremien nachkommen, die sich dafür ausgesprochen hatten, unsere bewährte christlich-persönlichkeitsorientierte Erziehung auch koedukativ anzubieten“, erklärt der Schulleiter der Knabenrealschule Heilig Kreuz, Joachim Düsing. Unter dem neuen Namen „Realschule Heilig Kreuz“ wird das Wahlpflichtfächerangebot beibehalten und auch die Ganztagesbetreuung bleibt wie gewohnt. Die Ausweitung der Schulfamilie sei sehr  motivierend, betont er: „Wir sind davon überzeugt, damit Eltern und Schülern in der Donauwörther Schullandschaft ein attraktives Angebot zu machen. Auch andere kirchliche Schulen haben mit dem Konzept einer gemischtgeschlechtlichen Ausrichtung mit bewussten pädagogischen Überlegungen sehr gute Erfahrungen gesammelt."
Mädchenrealschule St. Ursula zieht in den Stauferpark
Neben der Umstellung und der damit verbundenen Namensänderung der Knabenrealschule gibt es mittelfristig eine weiter Veränderung am Schulstandort Donauwörth: Die Mädchenrealschule St. Ursula wird – wie bereits angekündigt - nach dem Neubau auf dem Gelände neben der Realschule Heilig-Kreuz dort einziehen und dann auch als koedukative Schule angelegt sein. Ihre Pädagogik wird dabei am Marchtaler-Plan orientiert sein, der von katholischen Schulen entwickelt wurde.
Nachdem neben dem Kultusministerium auch der Stiftungsrat des Schulwerks der Diözese Augsburg als Träger der Schule diesen Veränderungen zugestimmt hat, stellt dessen Direktor, Peter Kosak, fest: „Nach vielen Jahren der Vorbereitung ist es nun gelungen, Donauwörth mit einem überzeugenden Gesamtkonzept für eine zukunftsfähige und wertebasierte Realschulausbildung auszustatten.“ (pm)