Bürgerhinweis

Winterhochwasser an der Wörnitz - das ist der aktuelle Stand

Dieser Feldweg, der bei Ebermergen unter der B25 hindurchführt, ist aktuell überflutet. Bild: Matthias Stark
Bereits seit mehreren Tagen führt die Wörnitz mehr Wasser, als während des Jahres üblich. An der Donau gibt es hingegen keine Meldestufen. Auf was sich der Landkreis jetzt einstellen muss

Die Wörnitz führt aktuell mehr Wasser als üblich. Nach Prognosen des Hochwassernachrichtendienst Bayern wird der Pegel am Messpunkt in Harburg in den kommenden Stunden auf rund 3,70 Meter ansteigen. Damit wird die Meldestufe 2 erreicht - beziehungsweise leicht überschritten. Der Pegel wird nach aktuellen Schätzungen mehrere Tage auf Meldestufe 2 verharren. 

Dabei handelt es sich um ein typisches Winterhochwasser, wie es in der Region immer wieder vorkommt. Eine außergewöhnliche oder gar dramatische Lage zeichnet sich derzeit nicht ab. Größere Schäden oder Gefährdungen sind nach aktuellem Stand nicht zu erwarten.

Straßen aufgrund des Hochwassers gesperrt

Auswirkungen gibt es dennoch: Die Don 7 ist zwischen Großelfingen und Deiningen derzeit gesperrt. In diesem Abschnitt ist die Straße überflutet. Verkehrsteilnehmer müssen auf alternative Routen ausweichen. Im Laufe des Tages wird es auch rund um Rudelstetten, Wörnitzostheim und Harburg zu den üblichen Einschränkungen kommen. Heißt konkret: Nebenstrecken oder beispielsweise der Parkplatz direkt an der Wörnitz in Harburg könnten gesperrt werden. 

Mit einem Pegelstand von rund 3,70 Metern sind vor allem Wiesen, landwirtschaftliche Flächen und niedrig gelegene Wege entlang der Wörnitz betroffen – ein Bild, das bei winterlichen Hochwasserlagen nicht ungewöhnlich ist.

Donau bei Donauwörth bleibt unkritisch

Entspannt zeigt sich die Situation an der Donau bei Donauwörth. Dort bleiben die Wasserstände weiterhin unterhalb der offiziellen Meldestufen. Zwar ist auch hier ein leichter Anstieg erkennbar, eine kritische Entwicklung ist jedoch nicht in Sicht.

Ob die Wörnitz weiter steigt oder nach Erreichen des Scheitels wieder langsam fällt, hängt maßgeblich vom Wetter in den kommenden Tagen ab. Derzeit gehen die Prognosen davon aus, dass sich die Lage nach dem Scheitel wieder schrittweise entspannt. Insgesamt handelt es sich um eine jahreszeitlich normale Hochwasserlage, wie sie die Region kennt. Dennoch empfiehlt es sich, aktuelle Meldungen im Blick zu behalten und gesperrte Straßen zu umfahren. 

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