23. November 2016, 10:25

Woher kommt der Begriff Plätzchen? Die Lieblingsplätzchen unserer Redaktion

Plätzchen aus der Weihnachtsbäckerei Bild: DRA
Im aktuellen blättle beschäftigen wir uns im Spezial mit der Weihnachtsbäckerei - in den Geschäften und Bäckereien locken schokoladige Auslagen und durch die heimischen Küchen ziehen Düfte von Gewürzen und Zitrusfrüchten. Wir haben uns gefragt, woher der Begriff Plätzchen eigentlich kommt und diskutiert, was eigentlich alles unter den Begriff Plätzchen fällt. Dabei haben wir uns natürlich auch über unsere Lieblingsplätzchen ausgetauscht und jeder hat erzählt, was er so zu Weihnachten immer aus dem Backofen zaubert...
Plätzchen sind flach geformte, kleine Kuchen. Unter die Bezeichnung Plätzchen fallen aber auch Kleingebäck, Kekse, Konfekt und ähnliche Leckereien. Besonders zu Weihnachten sind sie sehr beliebt. Die traditionellen Formen sind runde Taler, rechteckige Schnitten, Kringel, Rauten, Makronen, Kipferl und asgestochene Figuren. Die Plätzchen werden entweder mit Formen ausgestochen, mit Modeln geformt, von Hand gerollt oder geformt oder mit dem Spritzbeutel gespritzt.
Das Backen von Plätzchen entwickelte sich in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert parallel zum steigenden Konsum von Kaffee, Tee und Kakao. Besonders beliebt waren sie zunächst bei Damen- und Kaffeekränzchen. Noch bis ins 19. Jahrhundert galten Plätzchen als Luxus, denn die Zutaten wie Zucker, Gewürze und Mandeln waren sehr teuer. Als diese Zutaten zunehmend günstiger wurden, konnten auch einfache Haushalte Plätzchen backen. Meist bleiben Plätzchen aber besonderen Anlässen und vor allem der Advents- und Weihnachtszeit vorbehalten.
Matthias Stark: "Weihnachtsgebäck am liebsten ohne Rosinen, die mag ich gar nicht. Wenn ich selbst backe, nehme ich den praktischen Thermomix."
Bild entfernt.Verena Gerber-Hügele: "Ich nasche im Advent Lebkuchen. Am besten selbst gemacht mit Nüssen, vielen Gewürzen und dicker Schokoglasur. Außerdem backe ich jedes Jahr meinen Schottischen Whiskykuchen, der nach dem Backen mit Whisky und Kaffee getränkt wird."
Bild entfernt.Mara Kutzner: "Ich backe nicht gerne Plätzchen, sondern lieber Stollen und Früchtebrot. Das einzige Kleingebäck, das ich selber mache, sind vegane Zimtsterne. Eche Donauwörther Gubi Lebkuchen liebe ich auch."
Diana Hahn: "Traditionell backe ich immer zusammen mit meiner Mama. Das Verzieren dauert dabei fast noch länger, denn Plätzchen müssen für mich einfach auch schön aussehen. Neben Plätzchen esse ich am liebsten Dominosteine, denn ich bin Marzipanfan und das kann man an Weihnachten am besten ausleben."
Bild entfernt.Tatjana Bumberger: "Ganz lecker sind die Marmeladenplätzchen von meiner Mama. Nougatkipferl sind auch ganz gut. Oder Diesel Plätzchen, das klingt komisch aber innen ist Mürbeteig und Marmelade und außen eine Glasur mit Kokosflocken. Kokosmakronen, Nussmakronen, Vanillekipferl, und, und, und... Ich nasche sogar am Teig gerne."
Sandra Wanner: "Ich liebe vor allem Gewürze und die Düfte nach Orange, Zimt und Vanille. Daher mag ich die Weihnachtsbäckerei, nur esse ich Plätzchen eher selten... wenn aber doch einmal, dann gerne Zimtsterne."
Verena Gerber-Hügele
Verena Gerber-Hügele , Donau-Ries-Aktuell

Redakteurin. Macht am liebsten Reportagen, Reiseberichte und Interviews. Naturverbunden, hält sich zu Hause einen halben Bauernhof.