19. Dezember 2019, 13:57

888 Pakete für Bedürftige gepackt

Sie freuen sich über die 888 Pakete: die beiden Fahrer Armin Strobel und Tom Frede (links und rechts), Yvonne Wendel von den Johannitern und Karl Stelzle, Mitglied der Zott-Geschäftsleitung Bild: Zott
Mitarbeiter der Molkerei Zott in Mertingen und Günzburg sowie die Kinder des Kindergartens und der Grundschule Mertingen haben in diesem Jahr wieder Päckchen für die Johanniter-Weihnachtstrucker gepackt.

Auch in diesem Jahr fährt wieder ein Johanniter-Weihnachtstruck der Genuss-Molkerei Zott nach Rumänien. Zusammen mit über 40 weiteren Sattelzügen der Hilfsaktion bringt er im Konvoi Pakete für Bedürftige nach Südosteuropa. 888 Geschenke haben die Mitarbeiter der Molkerei Zott in Mertingen und Günzburg sowie die Kinder des Kindergartens und der Grundschule in Mertingen in diesem Jahr für die Johanniter-Weihnachtstrucker gepackt. Sie bestehen aus Grundnahrungsmitteln, Süßigkeiten und Hygieneartikeln für in Armut lebende Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung.

Seit zehn Jahren dabei

Für die Molkerei Zott und ihre Mitarbeiter jährt sich die Teilnahme an den Johanniter-Weihnachtstruckern in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal. Wieder wurde in allen Abteilungen in Mertingen und Günzburg sowie bei den Mitarbeitern zuhause für die Weihnachtstrucker gesammelt, eingekauft und gepackt. Zott selbst hat 500 gefüllte Pakete zur Aktion beigesteuert. Und wie jedes Jahr seit 2010 stellt die Molkerei wieder einen Lkw und Fahrer zur Verfügung und übernimmt alle Kosten wie Kraftstoff und Mautgebühren. Tom Frede und Armin Strobel, beide Logistik-Mitarbeiter bei Zott, fahren den Sattelzug. Mit rund 1.200 Weihnachtspaketen im Rücken steuern sie in diesem Jahr im Konvoi mit ihrem 40-Tonner den Distrikt Bistrita-Nasaud im Norden Rumäniens an.

Hilfe, die ankommt

Tom Frede engagiert sich ebenfalls schon seit zehn Jahren bei den Johanniter-Weihnachtstruckern und kennt die Region von früheren Fahrten: „Ich liefere die Spenden persönlich ab und weiß, dass die Pakete genau da ankommen, wo sie gebraucht werden. Bei jedem Paket, das man übergibt, spürt man echte Dankbarkeit.“ Und so ist es auch, dass die Weihnachtstrucker aus Deutschland von Klein und Groß schon sehnsüchtig erwartet werden. Denn trotz eines geeinten Europas sind die Lebensbedingungen in vielen ländlichen Regionen Rumäniens katastrophal und Strom und fließendes Wasser keine Selbstverständlichkeit. Für uns alltägliche Produkte wie Mehl, Reis, Speiseöl und Zahnpasta sind daher alles andere als gewöhnlich und die Freude darüber entsprechend groß.

Feierliche Beladung des Zott-Weihnachtstrucks

Die ersten Teilbeladungen des Zott-Lkw mit den 888 Paketen fanden am Dienstag und Mittwoch, 17. und 18. Dezember, im Rahmen von zwei Weihnachtsveranstaltungen bei Musik, Bratwürstchen und Punsch an den Zott-Standorten Mertingen und Günzburg statt. Zahlreiche Mitarbeiter haben persönlich ihre Pakete vorbeigebracht. Viele nutzten auch die Möglichkeit, zusätzlich etwas zu spenden und damit die Arbeit der Johanniter zu unterstützen. In Mertingen haben auf Einladung von Zott rund 350 Kinder der örtlichen Kindertagesstätte und der Grundschule beim Beladen des Weihnachtstrucks mitgeholfen.

Gemeinsam mit über 40 anderen Johanniter-Weihnachtstrucks starten Tom Frede und Armin Strobel am zweiten Weihnachtsfeiertag von Landshut aus auf die mehrtägige Reise nach Rumänien. Spätestens an Silvester planen sie wieder zurück in Deutschland und bei ihren Familien zu sein. (pm)

Neben den Zott-Mitarbeitern packten auch die Kinder der Mertinger Grundschule mit an, den Lkw mit den Paketen zu beladen. Bild: Zott