9. März 2020, 15:51

Briefwahl boomt

Reger Andrang herrscht im Nördlinger Rathausgewölbe, denn dort können Wählerinnen und Wähler nicht nur ihre bereits zuhause ausgefüllten Stimmzettel abgeben, sondern sie können dort auch schon knapp eine Woche vor der Wahl wählen. Bild: Doris Dollmann
Reger Andrang herrscht im Nördlinger Rathausgewölbe, denn dort können Wählerinnen und Wähler nicht nur ihre bereits zuhause ausgefüllten Stimmzettel abgeben, sondern sie können dort auch schon knapp eine Woche vor der Wahl wählen.

Viele nutzen die Möglichkeit, kommen mit ihrem Wahlschein, erhalten die entsprechenden Unterlagen und machen dann vor Ort ihre Kreuzchen in einer der Wahlkabinen.

Unterschiedliche Gründe

„Ich mag am Sonntag nicht in eines der Wahlbüros und dort womöglich recht lange anstehen und warten“, begründet ein Mann seine Entscheidung für die Briefwahl. Eine ältere Dame erklärt: „Mein Küchentisch ist zu klein für den großen weißen Zettel für den Kreistag, deshalb geh ich hier zum Wählen.“ Es sind aber nicht nur Senioren, auch viele Jüngere nutzen z.B. ihre Mittagspause. Hinzu kommt, dass auf großen Tafeln die Wahlmodalitäten noch einmal anschaulich erklärt sind und das anwesende Rathauspersonal gerne mit Rat und Tat zur Seite steht. Wahlempfehlungen werden natürlich nicht ausgesprochen.