27. März 2020, 07:16

Über 90 Prozent für Martin Weiß

Auch in der kleinen Nordrieser Gemeinde Auhausen drehte sich in den vergangenen Wochen vieles um die Kommunalwahlen 2020, eingebettet in eine harmonische, wahlkampflose Stimmung des „Etz ́ geht ́s los, Auhausen“ (Slogan während des letzten Bürgerworkshops). Bild: Robert Kaußler
Auch in der kleinen Nordrieser Gemeinde Auhausen drehte sich in den vergangenen Wochen vieles um die Kommunalwahlen 2020, eingebettet in eine harmonische, wahlkampflose Stimmung des „Etz ́ geht ́s los, Auhausen“ (Slogan während des letzten Bürgerworkshops).

Vorrangig spiegelte sich in zahlreichen Gesprächen innerhalb der Gemeinde mit Ihren Ortsteilen Dornstadt, Lochenbach, Heuhof, Pfeifhof, Wachfeld und Zirndorf das Interesse an der Gemeindepolitik wider. Insbesondere ging es um die Frage, wer in den kommenden sechs Jahren die Geschicke der politischen Gemeinde lenken darf.

Mit 1. Bürgermeister Martin Weiß ist für die Freie Wählergemeinschaft/Unabhängige Liste Auhausen (FWG/UHL) ein Amtsinhaber zur Wiederwahl angetreten, der mit seinem Gemeinderat in den vergangenen Jahren etliches bewegen konnte: Die Gründung des Vereins DorfGemeinschaftAuhausen e.V. mit der Wiederbelebung einer althergebrachten Dorf- und Kirchweih-Kultur war bestimmt ein Meilenstein der letzten Jahre für ein neues Miteinander in der Bevölkerung. Mit der Aufnahme in das Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“ ist der kleinen Gemeinde mit gerade einmal 1.000 Einwohnern wohl ein einmaliger „Coup“ gelungen. Nicht zuletzt durch das ehemalige Kloster Auhausen mit seiner das Ortsbild prägenden mächtigen Klosterkirche, den ensemblegeschützten Klostergebäuden mit dem altehrwürdigen Abthaus (Prälatur) sollte diese „einmalige Chance“ auf Entwicklung eines neuen Ortskerns in greifbare Nähe rücken. „Wir haben hier ein enormes Entwicklungspotential für die gesamte Gemeinde im Herzen des Dorfes, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kindergarten, Mehrzweckhalle und Friedhof“, freute sich Weiß anläßlich seiner Nominierungsrede. Parallel hierzu ist angedacht, die Dorferneuerung in Dornstadt auf den Weg zu bringen.

Dieses Engagement sollte sich am 15. März 2020 in seinem „persönlichen“ Wahlergebnis niederschlagen: Er ist mit 91,28 % der Stimmen wieder zum 1. Bürgermeister gewählt worden. „Sein“ Gemeinderat, der diese Entwicklungen vollumfänglich mitzutragen wusste, hat bei einer Wahlbeteiligung von 77,4 % seine Sitzverteilung unverändert beibehalten:

FWG/UHL: sieben Sitze (Bleisteiner Moritz, Beck Sebastian, Beyhl Georg jun., Schreitmüller Thomas, Kaußler Thomas, Loacher Alexander und Kleemann Ralf).
Einigkeit und Frieden Dornstadt: fünf Sitze (Reulein Karin, Obel Martin, Kröppel Sandra, Feldmeier Stefan und Leister Martin.

Bei den Landkreis-Wahlen hat sich auch in Auhausen der landkreisweite Trend für den amtierenden Landrat Stefan Rößle, CSU, durchgesetzt, bei vier Gegenkandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit zu erzielen: 60,1 %.
(Ach, Grüne: 12,5 %, Singer, AfD: 11,06 %, Riehl, Freie Wähler: 8,65% und Moll, SPD: 7,69 %).

Das Ergebnis für die Kreistagswahl lautet:

CSU: 13.249 Stimmen (40,47 %), Grüne: 3.616 (11,04), Freie Wähler: 1.792 (5,47), AfD: 3.742 (11,43), SPD: 2.468 (7,54), FDP: 562 (1,72), PWG: 1.315 (4,02), Aktive Liste / Junge Bürger: 2.980 (9,1), Frauenliste: 447 (1,37), ÖDP: 2.082 (6,36) und Linke: 486 (1,48). (pm)