5. März 2020, 09:34

Rita Ortler zu Besuch in Herkheim und Baldingen

Die Veranstaltung in Baldingen fand im Gasthaus Zum Storchen statt. Bild: Jürgen Greiner
Rita Ortler, Oberbürgermeisterkandidatin der SPD, unterstrich in Herkheim die Wichtigkeit einer lebendigen und attraktiven Altstadt.

„Unser Stadtzentrum ist ein Anziehungspunkt für Touristen und BürgerInnen und soll es auch bleiben! Solch ein bauliches Ensemble mit seiner Lebensqualität findet man selten!“. Das gelte es mit einer Altstadtsatzung mit Augenmaß und auch dem Grundsatz „Innen vor Außen“ weiterhin zu unterstützen, so Ortler. „Nördlingen ist im Vergleich zu anderen Städten gut aufgestellt und Veränderungen stehe ich positiv gegenüber, wenn sie die Stadt nach vorne bringen. Separierte populistische Forderungen, z.B. Apotheken auch außerhalb der Stadtmauer zu genehmigen, ohne eine weitere Strategie für die Altstadt zu haben, lehne ich ab.“ Es gelte immer das Ganze im Blick zu behalten, für Neues offen zu sein und Bewährtes zu erhalten, äußerte sich Ortler optimistisch. Landratskandidat Peter Moll sprach die sich veränderte Pflegesituation an: „Wir müssen auch von Seiten des Landkreises Möglichkeiten für Kurzzeitpflege schaffen, um die pflegenden Angehörigen zu entlasten!“

In der abschließenden Wahlversammlung in Baldingen sprach sich die Oberbürgermeisterkandidatin Rita Ortler für eine soziale Verantwortung für die Menschen aus: „Diese muss im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen.“ Alle Menschen haben das Recht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. „Intakte Vereine, ein attraktiver ÖPNV, geförderter Wohnungsbau mit bezahlbaren Wohnungen gehören genauso dazu wie das Netzwerk Pflege und weitere soziale Einrichtungen. Diese gilt es zu fördern und auszubauen,“ so Ortler. Man müsse barrierefrei werden, nicht nur baulich, sondern auch im Denken und im Umgang miteinander. In Nördlingen sei es schon lange Usus, die sozialen Einrichtungen, wie Seniorenheime, Kindertageseinrichtungen, Wohn- und Arbeitsstätten für Menschen mit Behinderungen, Beratungseinrichtungen u. a. „in der Stadt“ zu integrieren und nicht an den Rand zu drängen. „Das ist auch in Zukunft von mir so gewollt! Nur eine gelebte Inklusion und Integration aller Bürgerinnen und Bürger macht unsere Stadt stark, bunt, tolerant und somit liebens- und lebenswert,“ erklärte sich die Oberbürgermeisterkandidatin. (pm)