23. Juni 2020, 07:41

Namibia und Deutschland

Von links: Landrat Stefan Rößle, Dr. Fritz Bauer, Andreas Herbig (DNG) und der Honorarkonsul der Republik Namibia in Bayern, Andreas Huber bei der Eröffnung der Ausstellung am vergangenen Sonntag. Bild: Matthias Stark
Deutschland und Namibia verbindet eine lange und wechselvolle Geschichte. Über einhundert Jahre nach dem Ende der Kolonialzeit gibt es noch viele Verbindungen. Dies zeigt eine Ausstellung in Hohenaltheim der Deutsch-Namibischen-Gesellschaft.

Die Geschichte zwischen Namibia und Deutschland reicht bis ins Jahr 1884 zurück. Damals wurde Namibia deutsches Schutzgebiet und blieb es auch bis 1915. Aber noch heute ist die enge Geschichte zwischen Namibia und Deutschland hautnah zu spüren. Dafür sorgt auch die aus rund 1.500 Mitgliedern bestehende Deutsch-Namibische Gesellschaft. Sie unterstützt zum Beispiel Projekte in Namibia, fördert den Jugend- und Kulturaustausch, gibt Informationen heraus oder veranstaltet Seminare und Konferenzen. Damit pflegt und fördert sie die Beziehungen zwischen Deutschland und Namibia auf den verschiedensten Gebieten. Dazu gehört auch eine seit dem Jahr 2004 durch Deutschland wandernde, und mehrfach aktualisierte, Ausstellung über die Beziehungen zwischen Namibia und Deutschland.

Seit vergangenen Sonntag ist die Ausstellung in Hohenaltheim zu sehen. Dr. Fritz Bauer stellte dafür Räumlichkeiten im Straußenhof zur Verfügung. Bei der Eröffnung am vergangenen Sonntag waren neben Landrat Stefan Rößle und Andreas Herbig von der DNG auch Andreas Huber anwesend. Seit Oktober 2019 vertritt er die Republik Namibia als Honorarkonsul in Bayern. 

Die Ausstellung ist noch die nächsten vier Sonntage im Straußenhof in Hohenaltheim zu sehen. Aufgrund der aktuellen Situation wird um das Tragen eines Mund-Nasenschutzes gebeten. Ein Besuch der Ausstellung ist von 13:00 bis 17:00 Uhr ohne Anmeldung möglich. Größere Gruppen können sich unter 09088 887 anmelden.