Hesselbergbahn

Bahnreaktivierung braucht starken Rückhalt

Vorne von links: Katharina Bucher (Fraktionsvorsitzende der SPD Wassertrüdingen, „Verbindung zwischen Freunden“), Mona Stetter (Mitglied der Grünen Feuchtwangen, Mitbegründerin von „Mission Bahnstation“), Paul Hettler (Pressesprecher von „Mission Bahnstation“, Mitglied Vorstandschaft SPD Dinkelsbühl). Hinten von links: Thorsten Müller (Mitglied Vorstandschaft CSU-Ortsverein Wassertrüdingen, „Verbindung zwischen Freunden“), Rita Ortler (2. Bürgermeisterin von Nördlingen, SPD-Kreisrätin), Bernd Lober (1. Vorsitzender SPD-Ortsverein Dinkelsbühl), Christoph Schmid (Bundestagsabgeordneter für Donau-Ries, SPD), Eva Lettenbauer (Landesvorsitzende der Grünen, Landtagsabgeordnete für Donau-Ries) Bild: privat
Mit einem Treffen am 5. Dezember wollte die Initiative „Mission Bahnstation“ ihre öffentliche Wahrnehmung im Landkreis stärken und Befürworter*innen eines Bahn-Ringschlusses an einen Tisch bringen.

MdB Christoph Schmid (SPD) erläuterte, dass die Kommunen sehr unterschiedlich Stellung zur Bahnreaktivierung beziehen und dass besonders in Gemeinden mit bisher gutem Busanschluss die Zustimmung für eine Bahnlinie eher verhalten sei. Besonders gelte es den Gemeinden zu vermitteln, dass die Kosten für ein Sanieren der Schienen nicht bei ihnen liegen, so MdL Eva Lettenbauer (Grüne). Sie bot zudem Unterstützung an, um Fördermittel, etwa für Park&Ride-Anlagen, optimal zu nutzen. Sie zitierte die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, dass es für Bahnreaktivierungen ein notwendiges Signal der Geschlossenheit aus der Region geben müsse. Als Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Donau-Ries sicherte sie der Initiative zu, selbst ein Signal aus der Region zu senden und als Angehörige der Opposition die Petition im Landtag einzubringen. Sie ist somit die Vertreterin der Petition für den Landkreis Donau-Ries, während Landtagsabgeordneter Alfons Brandl von der CSU als Regierungsmitglied und Vertreter des Wahlkreises Ansbach die Petition im Landtag begleitet.

Petition wurde verlängert

Neben dem Termin zur Petitionsübergabe am 26. Januar 2022 im Verkehrsministerium mit Kerstin Schreyer und Alfons Brandl soll es nun noch einen weiteren Termin mit der Staatsministerin und Eva Lettenbauer geben. So wird sichergestellt, dass die Problematiken im jeweiligen Landkreis nacheinander besprochen werden und es etappenweise zum Erfolg der Streckenreaktivierung kommt.

Auf Anraten von Rita Ortler wurde die Petitionsübergabe am 26. Januar 2022 statt der zuvor angedachte 13. Dezember 2021 als Ende der Petition festgelegt. Grund hierfür ist, dass die Initiative in Nördlingen und den Anliegerkommunen erst noch Fuß fassen muss. (pm)