19. Juni 2019, 11:59

Eine Auszeichnung für besonderes Engagement

Am vergangenen Mittwochvormittag wurden Ernst Schieck aus Nördlingen und Walter Ernst aus Erlingshofen für ihre ehrenamtliche Arbeit mit dem Ehrenzeichen für Verdienste ausgezeichnet. Auf dem Bild zu sehen (von links): MdL Wolfgang Fackler, Oberbürgermeister Hermann Faul, Ernst Schieck, Walter Ernst, Bürgermeister Karl Malz und Landrat Stefan Rößle. Bild: Jenny Wagner
Für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement wurden am Mittwoch Ernst Schieck aus Nördlingen und Walter Ernst aus Erlingshofen ausgezeichnet.

"Es erfordert langjähriges ehrenamtliches Engagement", begründete Landrat Stefan Rößle die Auszeichnung des Bayerischen Ministerpräsidenten und führte an: "Wenn jeder von uns seine Begabung einsetzt, dann kann Großes entstehen". Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird seit dem Jahr 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Es erhalten Personen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen oder sozialen Zwecken besonders engagieren. "Menschen wie Sie, sind von unfassbarem Wert", appellierte Landrat Stefan Rößle an Ernst Schieck und Walter Ernst. 

Ernst Schieck war 21 Jahre lang der 1. Vorsitzende des Rieser Bauernmuseums und Mühlenverein e.V. Seit vielen Jahren organisiert der Nördlinger das traditionelle Kartoffelfest im Museum KulturLand Ries in Maihingen. "Ernst Schieck hat zur Pflege kulturell-historischer Werte maßgeblich beigetragen", so Landrat Stefan Rößle. Ernst Schieck wurde eine Urkunde und ein Orden des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen. 

Walter Ernst aus Erlingshofen ist Gründungsmitglied des Vereins "Glühwürmchen e.V.", auch er wurde im Rahmen einer Feierstunde stellvertretend von Landrat Stefan Rößle für seine ehrenamtliche Arbeit mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. "Was Sie in diesem Verein leisten, ist nicht mit Geld zu bezahlen", bedankte sich Rößle.