Wohnraum

Spatenstich für 15 neue Wohnungen am Saubrunnen

Spatenstich für 15 neue Wohnungen der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Nördlingen in der Stollberger Straße. Von links: Hermann Häfele (Vorstand), Franz Grimmeiß (Aufsichtsratsvorsitzender), OB David Wittner, Blasius Wizinger (Geschäftsführer), Erich Lokietsch (Architekt), Paul W. Ritter (Vorstandsvorsitzender Raiffeisen-Volksbank Ries), Wolfram Uhl (Geschäftsführer Eigner Bauunternehmung) und Herbert Hajek (Bauleiter Architekturbüro Schlientz). Bild: Maximilian Bosch
Die Gemeinnützige Baugenossenschaft Nördlingen hat am Saubrunnen ihr nächstes Bauprojekt gestartet. 15 neue Wohnungen mit Tiefgarage werden hier entstehen, am Donnerstag war Spatenstich.

1999 begann die Genossenschaft in der Maria-Holl-Straße im Wohngebiet Saubrunnen mit dem ersten Haus. Am Donnerstagmittag wurde der Spatenstich für das fünfte Mehrfamilienhaus in diesem Gebiet gesetzt. Wenn es abgeschlossen ist, wird die Gemeinnützige Baugenossenschaft Nördlingen in dieser Nachbarschaft insgesamt 66 Mietwohnungen unterhalten. 

Dass es in Nördlingen einen nach wie vor hohen Bedarf an Wohnungen gibt ist für Geschäftsführer Blasius Wizinger Ausdruck eines starken Wirtschaftsstandorts. Der Saubrunnen sei durch seine Nähe zu vielen Nördlinger Betrieben sehr attraktiv. "Wir haben von Anfang an auf dieses Standort gesetzt", sagte Wizinger beim Spatenstich. 

Qualitativ hochwertig und dennoch bezahlbar

Das neue Mehrfamilienhaus in der Stollberger Straße 63 wird 15 Wohnungen und 21 Tiefgaragenstellplätze bieten. Die Wohnungen sind zwischen 57 und 100 Quadratmeter groß, das ganze Haus wird barrierefrei und nach KfW 55 Effizienzhausstandard gebaut. 8,25 Euro soll die Miete pro Quadratmeter betragen. Das sei nicht wenig, aber "günstig für einen Neubau dieser Qualität", so Wizinger. Die Gesamtkosten des Baus inklusive Grunderwerb betragen 4,8 Millionen Euro. Die Fertigstellung wird im Juni/Juli 2023 angepeilt.

Voll des Lobes für die Baugenossenschaft war Oberbürgermeister David Wittner. Die Genossenschaft sei ein starker Partner der Stadt Nördlingen und schaffe zeitgemäßen und attraktiven Wohnraum. Und der wird gebraucht, denn die Nachfrage sei wegen des anhaltenden Bevölkerungszuwachses der Stadt ungebrochen. "Wir werden die Baugenossenschaft auch in Zukunft nach Kräften unterstützen", sagte der OB.

Unterstützung braucht die Baugenossenschaft vor allem in einer Beziehung: Bauplatz. Das neue Mehrfamilienhaus füllt nicht nur den letzten offenen Platz am Saubrunnen, sondern sogar den letzten Platz, der der Baugenossenschaft aktuell zur Verfügung steht. "Wir brauchen dringend Grundstücke", so Blasius Wizinger. Schließlich will die Baugenossenschaft weiter machen und bezahlbaren Wohnraum in der Stadt schaffen.

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