9. November 2020, 08:48

Nur wenige Krankschreibungen wegen Corona im Kreis

Symbolbild Bild: Pixabay
Die AOK informiert, dass die Arbeitnehmer im Landkreis in den ersten Monaten des Jahres vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen sind, es aber jedoch keine Entwarnung gäbe.

Die Arbeitnehmer des Landkreises waren von der andauernden Pandemie wenig betroffen. So waren bis Ende August dieses Jahres wegen einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion 200 AOK-versicherte Beschäftigte krankgeschrieben. Dies zeigt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). „Mit einer Arbeitsunfähigkeitsquote von 0,54 Prozent lag der Landkreis Donau-Ries unter dem bayerischen Durchschnitt von 0,6 Prozent“, so Michael Meyer, Direktor der AOK Donauwörth mit Geschäftsstelle in Nördlingen. Die Arbeitsunfähigkeitsquote beschreibt dabei den Anteil der erwerbstätigen AOK-Mitglieder, die wegen Covid-19 krankgeschrieben waren. Die meisten AU-Meldungen, aufgrund einer Covid-19-Erkrankung, gingen bei der AOK für den Landkreis Donau-Ries im März mit 0,18 Prozent und im April mit 0,33 Prozent ein. Zum Vergleich: Im August waren daran 0,05 Prozent der Beschäftigten erkrankt.

Keine Entwarnung

Im April gab es zwar mit insgesamt 114 die meisten Covid-19-Fälle, in der Fehlzeitenstatistik machte sich Corona jedoch nicht bemerkbar. Die Arbeitsunfähigkeitszahlen für den Landkreis Donau-Ries lagen in etwa auf dem Niveau von April 2019. Aufgrund einer gestiegenen Zahl von Atemwegserkrankungen verzeichnete der Landkreis den höchsten Krankenstand im März: Mit einem Wert von 7,44 Prozent lag er deutlich höher als im März des Vorjahres mit 6,01 Prozent. Von Mai bis August sanken die Krankenstände jedoch merklich unter diejenigen der entsprechenden Vorjahresmonate. „Angesichts aktuell steigender Infektionszahlen – und weil der Winter vor der Tür steht – sind diese Zahlen jedoch kein Anlass zur Entwarnung“, betont der AOK-Direktor. (pm)