12. Oktober 2019, 16:19

Kreistagskandidaten der CSU Donau-Ries nominiert

Wer sitzt ab 2020 im Kreistag? Die CSU hat als erste Partei im Landkreis ihre Kandidaten nominiert. Bild: Simon Kapfer, LRA Donau-Ries
Am vergangenen Freitag hat die CSU Donau-Ries auf einer Delegiertenversammlung in Wemding die Kandidaten zur Kreistagswahl im kommenden März nominiert. Der Wahlvorschlag mit 60 Bewerbern wurde von den 147 Wahlberechtigten fast einstimmig angenommen.

Mit  fast einem Drittel weiblicher Bewerber ist der Frauenanteil auf dem Wahlvorschlag der CSU für die Kommunalwahlen 2020 so hoch augefallen wie nie zuvor. Insgesamt habe man es sich bei der Aufstellung der Liste nicht leicht gemacht, sagte CSU-Kreisvorsitzender Ulrich Lange in seiner Begrüßung am vergangenen Freitag. Auf den Plätzen 1 bis 3 des Wahlvorschlags finden sich Landrat Stefan Rößle, Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange und Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler. Die Plätze vier und fünf nehmen Claudia Marb Bürgermeisterkandidatin in Rain und Oettingens amtierende Bürgermeisterin Petra Wagner ein. Die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahlen Joachim Fackler (Donauwörth) und Steffen Höhn (Nördlingen) folgen auf den Plätzen sieben und 8.

Die Liste, so Lange weiter, solle zum einen die Breite der Gesellschaft widerspiegeln, zum anderen sei sie auch durch einen personellen Umbruch geprägt, da 10 von 23 amtierenden Kreisräten der CSU nicht mehr antreten. Platz für neue Kräfte machen Josef Fischer, Xaver Schnierle, Georg Vellinger, Helmut Fredrich, Heinrich Gropper, Friedrich Hertle, Albert Lohner, Andreas Mack, Robert Ruttmann und Karl Wiedenmann. Obwohl sie ihren Stuhl im Rathaus räumen, gehören Donauwörths Bürgermeister Armin Neudert und Harburgs Stadtoberhaupt Wolfgang Kilian zum Bewerberkreis für die Kreistagswahl im März. 

Mit der Nominierung der Kandidaten stelle man, so Lange, die Weichen für die Kommunalwahl im März. "Heute geht es um die Mannschaft, die im Wesentlichen mitgestalten wird", so Lange. Natürlich stehe der Landrat im Fokus, so Lange weiter, doch die Fraktion, die "Herzkammer", stelle das Bindeglied in die Bevölkerung des Landkreises dar. Mit Geschlossenheit und viel Rückenwind wolle man so im März in diesen Wahlkampf ziehen, betonte der Bundestagsabgeordnete abschließend.