Kommunalwahl 2026

Karl Rehm: Mit Erfahrung in die nächste Amtszeit

Karl Rehm. Bild: Foto Atelier Nitsche GmbH
Einstimmig von der PWG nominiert und unterstützt von Freien Wählern sowie der Wählervereinigung Rainer Stadtteile tritt Bürgermeisterkandidat Karl Rehm erneut an. Im Interview spricht er über Infrastrukturprojekte, Lebensqualität für alle Generationen und warum für ihn der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt des Wahlkampfs steht.

Sie wurden einstimmig von der PWG als Bürgermeisterkandidat für die Wahl im März nominiert. Was motiviert Sie, erneut zu kandidieren?

Die einstimmige Nominierung durch die PWG ist für mich ein großes Zeichen des Vertrauens – und zugleich Ansporn. Es freut mich zudem, dass ich ebenso von den Freien Wählern und der Wählervereinigung Rainer Stadtteile unterstützt werde. 

In den vergangenen Jahren haben wir viel erreicht und wichtige Grundlagen geschaffen. Diese Arbeit möchte ich fortsetzen – mit Erfahrung, mit Augenmaß und mit dem klaren Ziel, Rain weiterhin verantwortungsvoll und zukunftsorientiert zu führen. Mich motiviert vor allem, nah bei den Menschen zu sein, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Unsere Stadt hat großes Potenzial – und ich möchte dieses Potenzial weiter mitgestalten.

Welche Themen wollen Sie in einer möglichen zweiten Amtszeit unbedingt weiterführen oder zu Ende bringen?

Für die kommende Amtsperiode sehe ich drei klare Schwerpunkte: Erstens die Modernisierung unserer Infrastruktur – vom Neubau des Feuerwehrhauses über Wasser- und Abwasser, Bauhof bis hin zu Straßen und Wärmenetz. Dazu gehört auch die Fertigstellung der neuen Grundschule sowie die Umsetzung wichtiger Investitionen in die kommunale Versorgung, wie etwa Stauraumkanal, Trinkwasserbrunnen, Regenrückhaltebecken und die Pumpstation im Ziegelmoos.                                                                  

Zweitens die Weiterentwicklung unserer Stadt als Lebens- und Arbeitsort durch eine verlässliche Kinderbetreuung, Baulandausweisung, maßvolle Nachverdichtung und gezielte Gewerbeansiedlungen. So stärken wir die Einnahmen der Stadt und können beispielsweise die Belebung der Innenstadt gemeinsam mit Handel, Gastronomie, Vereinen und Ehrenamt fortsetzen.                                                                                       

Drittens das Miteinander aller Generationen – mit der Stärkung der Seniorenarbeit, der Weiterentwicklung des Jugendtreffs und einem Jugendsozialarbeiter, sicheren Wegen, einem besseren Radwegenetz und der schrittweisen Umsetzung des Gemeindeentwicklungskonzepts in den Stadtteilen. Gleichzeitig werde ich das Rathaus weiter serviceorientiert ausbauen – mit erweiterten Online- und Informationsangeboten sowie regelmäßigen Bürgersprechstunden für den direkten Austausch.

Mir ist wichtig, begonnene Projekte, in die ich gut eingearbeitet bin, verlässlich und finanziell solide abzuschließen und zugleich neue Ideen verantwortungsvoll anzustoßen.

Bei der Nominierungsversammlung im Dezember sagten Sie, dass es Ziel sei, die Lebensqualität für alle Generationen auszubauen. Mit welchen konkreten Maßnahmen möchten Sie dies erreichen?

Lebensqualität bedeutet für mich, dass sich Kinder, Familien, Berufstätige und Senioren gleichermaßen in unserer Stadt wohlfühlen. Für Kinder und Jugendliche heißt das: gute Bildungs- und Betreuungsangebote, sichere Schulwege, ein verlässlicher Jugendtreff und perspektivisch Jugendsozialarbeit. Für Familien bedeutet es ausreichend Wohnraum, eine funktionierende Infrastruktur und kurze Wege im Alltag. Für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger möchte ich Begegnungsangebote stärken, einen Seniorenbeirat etablieren und Barrieren im öffentlichen Raum weiter abbauen. Generationenübergreifend geht es um gut ausgebaute Rad- und Fußwege, eine lebendige Innenstadt, attraktive Treffpunkte und eine Stadtentwicklung, die niemanden ausschließt.

Worauf werden Sie Ihren Fokus im Wahlkampf in den nächsten Wochen besonders legen?

Der direkte Austausch mit den Menschen ist für mich das Herzstück dieses Wahlkampfs. In 17 Wahlversammlungen durfte ich erleben, wie viel Interesse, Engagement und Verbundenheit es in unserer Stadt gibt – das hat mich sehr bewegt. Bis zur Wahl bin ich zudem mit Infoständen in der Innenstadt präsent. Unsere Abschlussveranstaltung findet am Sonntag, 22. Februar um 14:30 Uhr im Lutz-Saal in Rain statt. Wir laden herzlich zu Kaffee und Kuchen ein. 

Wer nicht dabei sein kann oder konnte ist herzlich eingeladen, meine Homepage zu besuchen. Dort kann man online in meinem Prospekt blättern, sich über mich und meine Ziele informieren und mir jederzeit persönlich schreiben. 

Redakteurin. Recherchiert und schreibt für online und im blättle. Immer unterwegs, ob bei einer politischen Diskussion, einem Unfall oder im Eins-zu-eins Gespräch mit ihren Interviewpartnern. Zimmerpflanzenbeauftragte im Redaktionsbüro. Steht in ihrer Freizeit auf dem Tennisplatz.
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