29. März 2020, 19:57

David Wittner am Ziel seiner Träume

David Wittner Bild: Cara-Irina Wagner
Nördlingen hat seinen neuen Oberbürgermeister: David Wittner (PWG) setzte sich in der Stichwahl mit 56,19 Prozent gegen seinen Konkurrenten Steffen Höhn (CSU) durch. Damit wird die Große Kreisstadt nach Hermann Faul weiterhin von einem Parteifreien regiert.

Am Telefon meinte Wittner, dass nun eine große Last von ihm abfalle. „Das war das Ziel der letzten Jahre, ein Lebenstraum ist damit ein Stück weit in Erfüllung gegangen“, so der künftige OB Wittner. Die CSU sei natürlich hier vor Ort eine Macht, es sei daher „überwältigend, dass wir das jetzt geschafft haben“ - auch wenn wegen der momentanen Corona-Krise der Abend natürlich anders verlaufe, als man sich das vorgestellt habe. 

Seinen Mitbewerbern um das Amt sprach Wittner seinen Dank und ein Kompliment aus: „Alles, was in den vergangenen Jahren in der Kommunalpolitik stattgefunden hat, war richtig stark.“ Vor der Stadt Nördlingen liegen laut dem Wahlsieger große Aufgaben, für die es die gelte, die Energien aller zusammenzubringen. „Wir müssen für die Stadt an einem Strang ziehen, gerade in diesen schweren Zeiten“, so David Wittner.

Höhn reagiert gefasst auf die Niederlage

„Schade, ich hätte es gern gemacht, aber die nötigen Stimmen nicht bekommen“, so der unterlegene Kandidat der CSU, Steffen Höhn. Durch die verpflichtende Briefwahl sei es nicht möglich, das Ergebnis genauer zu analysieren, aber das sei auch nicht weiter von Bedeutung. „Das Leben geht weiter“, so Steffen Höhn. Im Nördlinger Stadtrat und im Kreistag, wo Höhn jeweils ein Mandat errungen hat, werde er seiner Verantwortung nachkommen, ebenso wie die CSU als Ganzes, die in beiden Gremien die stärkste Fraktion stellt.

Das Ergebnis der Stichwahl in Nördlingen. Bild: votemanager.de