15. Januar 2020, 08:08

Wahlversammlung der SPD Harburg in Schrattenhofen

Auf dem Bild zu sehen von links: Robert Baumann, Christoph Schmid, Christine Langer, Oliver Hertle, Rita Wendrich, Daniel Grün, Norbert Mösle, Claudia Müller, Peter Martin, Elfriede Hlawon, Karin Rosenwirth-Dollmann.
Bild: Phillip Stähle
Dass der Schutz vor Starkregen und Überflutungen immer wichtiger wird, erklärte Bürgermeisterkandidatin Claudia Müller bei der Wahlversammlung in Schrattenhofen.

Im Stadtgebiet von Harburg ist es in den vergangenen Jahren in mehreren Stadtteilen zu Überflutungen gekommen. Claudia Müller, die in ihrem Beruf als Bauingenieurin täglich mit solchen Aufgabenstellungen konfrontiert ist, erläuterte anschaulich die Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen: Häufigere und ausgeprägtere Starkregenereignisse führen große Wassermengen aus sogenannten Außengebieten in die Innerortskanäle. Diese sind veraltet, und aufgrund mangelnder Wartung oft nicht ausreichend leistungsfähig. Die Folge sind Überflutungen in bebauten Gebieten, die zu erheblichen Gebäudeschäden führen können und für die betroffenen Anlieger eine große Belastung darstellen. „Nur ganze Maßnahmenpakete, bestehend aus Kanalinstandhaltung und Rückhaltungen im Außenbereich führen hier zu nachhaltigen und sinnvollen Lösungen!“ so die Kandidatin, die im weiteren Verlauf noch das komplette Wahlprogramm der SPD vorstellte. Außerdem waren zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Liste gekommen, um sich den Wählern zu empfehlen. Später konnte Stadtrat Peter Martin aus Heroldingen, der die Versammlung leitete, auch noch Christoph Schmid, den Bürgermeister der Nachbargemeinde Alerheim und Kreisvorsitzenden der SPD Donau Ries, im Dorfgemeinschaftshaus von Schrattenhofen begrüßen. Schmid, der auf Platz 3 der Kreistagsliste kandidiert, betonte in seiner Vorstellung, dass die SPD mit Peter Moll wieder einen fachlich bestens geeigneten Kandidaten für das Amt des Landrats gefunden habe. (pm)