28. November 2019, 10:22

Bogenschießen zu Gunsten der Palliativstation

Marcel Gewinner (links) und Alexander Burger (rechts) übergaben eine Spende in Höhe von 1000 Euro an die Palliativstation. Stellvertretend nahm diese Chefarzt Dr. Thomas Handschuh entgegen. Bild: Diana Hahn
Bereits zum 6. Mal richteten die Traditionellen Bogenschützen Nördlingen eine Woche nach Pfingsten das Ringelpietz Turnier aus. 340 Teilnehmer gingen an zwei Tagen an den Start und taten nebenbei auch noch etwas für den guten Zweck.

Ein vier Kilometer langer Parcours mit 28-mal mehr, mal weniger kuriosen Zielen rund um die historische Stadtmauer wartete dabei auf die Teilnehmer. In fünf verschiedenen Bogenklassen (Primitivbogen, Langbogen, Reflex- bzw. Reiterbogen, Traditioneller Recurvebogen und Bowhunter Recurve) konnten die Teilnehmer antreten und an einem Ziel auf dem Parcours für den guten Zweck schießen. „Außerdem hatten wir ein Spendenschwein an der Kasse aufgestellt. Dort wurden Trinkgelder gesammelt. Aber auch jeder der spenden wollte, konnte etwas hineinwerfen“, erklärt Marcel Gewinner, Beisitzer im Vereinsvorstand. Insgesamt sind so stolze 1000 Euro zusammengekommen, die der Verein vor Kurzem an die Palliativstation im Nördlinger Stiftungskrankenhaus übergeben hat. Auf die Idee an die Palliativstation zu spenden, sei man durch Gewinners Frau gekommen, die im Rettungsdienst arbeitet und die Arbeit auf der Palliativstation kennt. Chefarzt Dr. Thomas Handschuh nahm die Spende für die Palliativstation entgegen und bedankte sich bei den Vertretern des Vereins, Alexander Burger (2. Vorstand) und Marcel Gewinner (Beisitzer). „Wir freuen uns immer, wenn man an uns denkt und wir so Wertschätzung erfahren. Mit dem Geld aus den Spenden finanzieren wir unter anderem Therapien, die außerhalb der Kassenleistungen liegen und verbessern so die Lebensqualität unserer Patienten in der ihnen verbleibenden Zeit“. (pm)