Führung der Gruppe von Zita Frey
Im Mittelpunkt der rund zweistündigen Tour stand die Möglichkeit, sich vor Ort ein eigenes Bild vom Zustand der Schutzanlagen zu machen. Geführt wurde die Gruppe von Zita Frey, die sich seit Jahren auf politischer Ebene für den Erhalt des historischen Deichsystems aus dem Jahr 1898 einsetzt. Entlang der Strecke erklärte sie anschaulich die Zusammenhänge des Hochwasserschutzes und ging auf Besonderheiten des bestehenden Systems ein.
Immer wieder hielt die Gruppe an markanten Punkten inne. Dabei wurden Bodenverhältnisse, Bewuchs und mögliche Schwachstellen in den Blick genommen – teils mit dem Eindruck, dass notwendiger Unterhalt nicht überall im erforderlichen Maß erfolgt. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Austausch, brachten eigene Beobachtungen ein und diskutierten die Situation offen.
Die große und breit gefächerte Beteiligung werteten die Organisatoren als deutliches Zeichen für das wachsende Interesse in der Bevölkerung. Fragen rund um den Zustand der Deiche und die zukünftige Ausrichtung des Hochwasserschutzes beschäftigen viele Menschen in der Region. Zum Abschluss kam die Gruppe wieder in Zusum zusammen, wo die Eindrücke des Vormittags bei Weißwürsten und Getränken in lockerer Runde ausklangen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an der Wanderung teilgenommen und mit Fragen und großem Interesse das Programm mit Leben gefüllt haben. (dra)